Die 16-Wochen-Strategie auf den DAX wechselt auf Kaufen. Die übrigen Börsenstrategien bleiben unverändert.
Markt-Update
Der DAX beendete die Woche bei 26.048,38 Punkten mit einem Minus von rund 2 %. Zwischenzeitlich lag der Wochenverlust sogar über 3 %, ehe sich der Index zum Wochenschluss stabilisierte und die Marke von 26.000 Punkten verteidigte. Belastet hatten vor allem die wieder gestiegenen Ölpreise und Anleiherenditen. In den USA fiel die Bilanz freundlicher aus: Der S&P 500 legte auf Wochensicht 0,1 % auf 7.718,60 Punkte zu, der Nasdaq Composite 0,4 % auf 26.506,99 Zähler, während der Dow Jones 0,3 % auf 53.414,25 Punkte verlor.
Am Freitag sorgte der US-Arbeitsmarktbericht für eine Überraschung: 162.000 neue Stellen im August, erwartet worden waren lediglich rund 55.000. Zugleich wurde der Juli, der zunächst einen Stellenverlust ausgewiesen hatte, nachträglich ins Plus revidiert. Vom Bild eines abkühlenden Arbeitsmarkts, das den Sommer über die Erwartungen prägte, ist damit wenig übrig. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September stieg auf rund 58 %, die Rendite zweijähriger US-Staatsanleihen erreichte den höchsten Stand seit Januar 2025.
Der Ölpreis legte um über 6 % zu, die stärkste Wochenbewegung seit Juli. Grund sind die wieder aufgeflammten Kampfhandlungen im Iran-Krieg, der inzwischen im siebten Monat läuft. Brent überschritt zeitweise 97 Dollar, in den USA erreichten die Dieselpreise ein Rekordhoch. Gold hielt sich mit rund 4.470 Dollar je Unze auf hohem Niveau und liegt gut 24 % über dem Vorjahreswert, nach einem Augustplus von über 10 %. Bemerkenswert bleibt allerdings, dass Gold damit noch immer rund 20 % unter seinem Rekordhoch von 5.597 Dollar liegt, das Ende Januar erreicht wurde.
Zwei Einzelwerte prägten den Freitag: Volkswagen sprang um fast 7 % an die DAX-Spitze, nachdem der Aufsichtsrat den Abbau von weiteren 50.000 Stellen bis 2030 gebilligt hatte. In den USA verlor Tesla dagegen über 6 %, weil die lang erwartete Vorstellung des Cybercab bei Analysten mehr Fragen als Antworten hinterließ. Die Chipwerte erholten sich zum Wochenschluss deutlich – SanDisk gewann fast 12 %, Marvell 7 %, Micron 6 % –, getragen von Optimismus rund um ein neues KI-Modell von OpenAI.
In der kommenden Woche bleiben die US-Börsen am Montag wegen des Labor Day geschlossen. Danach stehen die Zinsentscheidung der EZB und am Freitag die US-Verbraucherpreise an, die für die Fed-Entscheidung eine Woche später als Wegweiser gelten.
Aktueller Stand: Aktive Wochen-Strategien
- Die 200-Tage-Strategie (40-Wochen-Strategie) auf den DAX steht auf „grün“. Anleger halten einen ETF auf den DAX.
- Die 200-Tage-Strategie (40-Wochen-Strategie) auf den S&P 500 steht auf „grün“. Anleger halten einen ETF auf den S&P 500.
- Die 200-Tage-Strategie (40-Wochen-Strategie) auf den Nasdaq 100 steht auf „grün“. Anleger halten einen ETF auf den Nasdaq 100.
- Das Investodoc-Trendbarometer steht auf „grün“. Anleger halten Aktien/ETFs.
- Die 16-Wochen-Strategie wechselt auf „grün“. Anleger kaufen einen DAX-ETF.
- Die Bitcoin-Trendfolge-Strategie auf Wochenbasis steht auf „grün“. Anleger sind in einen Bitcoin-ETF investiert.
- Der Gebert-Indikator auf Monatsbasis steht auf „rot“. Anleger sind in Staatsanleihen investiert.
- Der Gebert-Indikator auf Wochenbasis steht laut Solactive Factsheet auf „rot“ – Anleger sind in Staatsanleihen investiert.
Viel Erfolg beim Investieren!












